Raunauer Jungs reisen an die österreichische Grenze nach Simbach

Die erste Männermannschaft des TSV Niederraunau ist am Samstag um 18 Uhr in Simbach am Inn zu Gast. Das Auswärtsspiel in Simbach ist in der Landesliga für den TSV traditionell die weiteste Reise. Nach dem tollen Heimerfolg gegen den TSV Ottobeuren freuen sich die Spieler allerdings schon sehr auf die nächste Herausforderung. Da schreckt natürlich auch die lange Fahrt nicht ab.

 

 

„Männer, das war eine richtig gute Leistung!“ Dieses Lob des ehrgeizigen Niederraunauer Trainers Udo Mesch haben sich die Spieler redlich verdient. Sowohl spielerisch als auch kämpferisch konnten die Raunauer Jungs im Derby gegen Ottobeuren überzeugen. Aus einer aggressiven Abwehr heraus konnten viele schnelle und einfache Tore erzielt werden. Ebenfalls positiv: Im Angriff wurden alle Spieler in die flüssigen Kombinationen eingebunden. Dies spiegelt sich auch in der Verteilung der Tore wieder.

 

 

 

Ein großer Wermutstropfen ist natürlich die Verletzung von Führungsspieler Mathias Waldmann. Trotz mehrerer Brüche im kleinen Finger hat er auf die Zähne gebissen, weitergespielt und überragende 9 Tore erzielt. In den verbleibenden Spielen der Hinrunde wird er nun allerding fehlen. Noch länger ausfallen wird Ferit Celik. Der Pechvogel der aktuellen Spielzeit wurde vergangene Woche am Knie operiert. Der beschädigte Meniskus konnte genäht werden. Durch diese Behandlungsmethode besteht große Hoffnung auf eine vollständige und nachhaltige Heilung, sie bedeutet allerdings auch ca. 3 Monate Pause für den Youngster. Ob es für ein Comeback in dieser Saison reicht ist daher ungewiss.

 

 

 

Gegner des TSV Niederraunau am Wochenende ist der TSV Simbach. Die Niederbayern sind sehr stark in die Saison gestartet und stehen mit 17:5 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Traditionell verstärken die Simbacher ihren in der Breite qualitativ guten Kader mit dem einen oder anderen Kracher aus Osteuropa. In diesem Jahr ist hier Sanel Merdanovic zu nennen. Der flexible Rückraumspieler mit Profierfahrung glänzt nicht nur als bester Torschütze (5,8 Tore pro Spiel), sondern auch das Zusammenspiel mit Kapitän Fabian Schwibach (4,3 Tore pro Spiel) am Kreis funktioniert bestens. Insbesondere diese Achse gilt es für die Raunauer zu stoppen. Im letzten Spiel des TSV Simbach gegen die SpVgg Altenerding konnte außerdem Martin Kavka mit sieben Toren auf sich aufmerksam machen. Es wartet also ein sehr guter Gegner auf den TSV Niederraunau.

 

 

Für die verbleibenden Raunauer Spieler heißt es daher noch enger zusammenzurücken und die Ausfälle im Kollektiv zu kompensieren. Wie schon gegen Ottobeuren gilt: „An einem sehr guten Tag können wir jeden Gegner schlagen!“

 

 

 

 

 

 

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