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Handball - A-Jugend

Handball A-Jugend

Hintere Reihe von links: 

Co-Trainer Johannes Rosenberger, Leopold Haas, Timo Horn, Gabriel Scholz, Kevin Buchberger, Marius Waldmann, Co-Trainer Markus Waldmann

Mittlere Reihe von links:

Trainer Stephan Hofmeister, Nico Schmidt, Noah Heisch, Tizian Mayer, Paul Eheim, Victor Hessheimer, Nils Hofmeister, Philip Eßlinger

Vordere Reihe von links:

Jonas Rampp, Moritz Führle, Sascha Langhans, Julian Lohner, Matej Radic, Lukas Haug

Neuzugänge der A-Jugend: von links Moritz Führle, Lukas Haug und Philip Eßlinger

Zur aktuellen Tabelle und Spielplan

Männliche A-Jugend startet in der Bayernliga

Aus dem kühnen Traum durch ein neuerliches Niederraunauer Handballwunder in die A-Jugendbundesliga aufzusteigen wurde leider nichts. Das Minimalziel wenigstens an der JBLH-Quali teilnehmen zu dürfen, hatte die letztjährige B-Jugend mit einem dritten Platz in der Bayernligasaison 2019/20 geschafft. Die harte Lehre der Qualifikation wollte die Mannschaft um das Trainertrio Markus Waldmann, Stephan Hofmeister und Johannes Rosenberger zu Ausbildungszwecken mitnehmen. Doch in China fiel diesmal nicht irgendein Sack Reis rum, sondern das Corona-Virus machte sich von dort auf um die ganze Welt: Abbruch der Saison, Training- und Spielverbot, keine Quali für bayerische Vereine, neue Ligengestaltung, nur ein freier Platz für ganz Bayern. Diesen erhielt der HC Erlangen. Sportlich die richtige Entscheidung: Das müssen wir akzeptieren.

Schon zuvor gab es Probleme: Marius Waldmann, der geplante Kopf der Mannschaft, verletzte sich sehr schwer am Knie. Die gute Niederraunauer Jugendarbeit wird durch zahllose Bayernauswahleinsätze mittlerweile Deutschland-weit beobachtet. Verlockende Angebote sind die Folge und so wechselte Danil Dyatov nach nur einem Jahr zu Frisch-Auf Göppingen, Ausnahmetalent David More wurde zum Junglöwen und Valentin Baumgarten verwirklichte seinen Bundesligatraum beim TSV Allach.

Dem Trainingsfleiß tat das keinen Abbruch, die Mannschaft freut sich auf eine ganz starke Bayernligarunde mit dem Derby in Friedberg, Duellen in Großwallstadt, Rimpar und Coburg. Raunauer Jungs gegen Bundesliganachwuchs. Das kleine, verrückte Handballdorf gegen die fränkischen Leistungszentren. Wir wollen mithalten und „oben“ mitspielen.

Personell gab es aber auch erfreuliche Nachrichten. Nico Schmid und Gabriel Scholz widerstanden den auswärtigen Verlockungen. Außerdem hat sich der gute Ausbildungsplatz „TSV Niederraunau“ herumgesprochen. Mit den beiden Ottobeurern, die zuletzt bei der SG Kempten-Kottern spielten, Lukas Haug und Philipp Esslinger, sowie Moritz Führle vom TSV Langenau stießen vielversprechende Talente zur Mannschaft. Alle drei sind jüngerer Jahrgang. Das ist perspektivisch wichtig, denn der Bundesliga-Traum geht weiter. Nächste Saison möchte sich die Ausnahmemannschaft erneut der JBLH-Qualifikation stellen. Es wird auch eine Saison der Vorbereitung darauf. Wir wollen die Schlagzeile „Das kleine Handballdorf in der Bundesliga“ in den Mittelschwäbischen Nachrichten lesen. Dafür arbeiten wir hart.

So gut es ging wurde dem Corona-Virus getrotzt. Jede Lockerung wurde dankbar angenommen. Zuerst trainierten die Jungs in Fünfergruppe im Freien, dann zu zehnt, später in Mannschaftsstärke und irgendwann ging es dann erst ohne, dann mit Kontakt in die Halle. Zumindest intern durfte ab da endlich wieder gespielt werden, egal ob es regnete.

Die Mannschaft freut sich sehr auf die Runde und hofft auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen. Ohne Fans lassen sich Träume nicht verwirklichen.